4.5 Circadiane Rhythmik - Der Tag-Nacht-Rhythmus

Der Leistungsrhythmus des Gehirns.

In unserem Gehirn liegt die Steuerzentrale für die circadiane Rhythmik des gesamten Organismus. Wird das System gestört, entstehen fatale Konsequenzen. Unser Planet ist nach aktuellem Wissensstand ungefähr 4,5 Milliarden Jahre alt und Leben könnte nach neuesten Entdeckungen bereits vor 4,1 Milliarden Jahren entstanden sein. Zu den ältesten physikalischen Reizen, denen alle Lebewesen von Beginn an ständig ausgesetzt waren, zählt der durch die Erdrotation verursachte Hell-Dunkel-Rhythmus.

Das komplexe System der Rhythmusregulation ist evolutionsbiologisch darauf zugeschnitten, dass der Aktivitätsrhythmus eines Organismus dem Hell-Dunkel-Rhythmus seiner Umwelt angepasst ist. Immer dann, wenn die Kontinuität der Rhythmik aus irgendwelchen Gründen nicht mehr aufrechterhalten wird, entstehen physische und psychische Probleme, die umso schwerwiegender ausfallen, je länger die Arhythmie andauert.

Inhalte

  • Evolutionsbiologische Aspekte.
  • Ein Überblick über das Gesamtsystem.
  • Wie das Licht ins Gehirn kommt.
  • Der SCN als Chef-Dirigent.
  • Molekulares Feintuning durch Clock-Genes.
  • Physiologische Auswirkungen der Tagesrhythmik.
  • Konsequenzen bei „Taktlosigkeiten“.

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