1.9 Tatort Gehirn

Auf den Spuren des Verbrechens – inwieweit bin ich verantwortlich für mein Handeln?

Das Bewusstsein mit der Möglichkeit, zwischen richtig oder falsch bzw. gut oder böse zu entscheiden, trennt den Menschen vom Tier. Foltern, vergewaltigen, morden - wo liegt der Ursprung menschlicher Gewalt? Warum führt der Mensch Kriege? Kriege bestimmen seit Urzeiten die Menschheitsgeschichte. Historisch belegt ist die unglaubliche Zahl von 14.400 Kriegen! 3,5 Milliarden Menschen sind dabei getötet worden. Bei 100 Milliarden Menschen, die bisher auf der Welt gelebt haben, ist also jeder dreißigste Erdbewohner durch Krieg ums Leben gekommen!

Das allgemeine Kriminalitätsbild reicht vom Fahren ohne Führerschein bis hin zum Mord. Daher kann es auch nicht die „eine“ Ursache für kriminelles Verhalten geben. Straftaten und Verbrechen können von Kindern und Jugendlichen, aber auch von über 80-Jährigen begangen werden. Die Kriminalitätsforschung folgt daher einem multifaktoriellen Erklärungsansatz, um dem Verbrechen auf die Spur zu kommen.

Inhalte

  • Verbrechen ist sehr vielseitig.
  • Der Ursprung menschlicher Gewalt.
  • Gewalt, Mord und Totschlag als Gruppenphänomen.
  • Ist die Lust am Töten genetisch bedingt?
  • Neuroanatomische Erklärungsansätze beim Gewaltverbrecher.
  • Gewalttäter – schuldig oder nicht schuldig?
  • Ist der „freie Wille“ nur eine Illusion?
  • Wie kann es Freiheit geben, wenn alles durch Naturgesetze vorgegeben ist?
  • Schuldig oder nicht schuldig?
  • Wie entsteht Kriminalität und warum ist Kriminalität so weit verbreitet?
  • Welchen Einfluss haben die Medien bei der Entstehung krimineller Handlungen?
  • Welchen Nutzen haben diese Theorien für die Praxis?
  • Wie funktioniert die moderne Verbrechensbekämpfung?
  • Wie schütze ich mich selbst vor Gewalt und Verbrechen?

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